Interview mit Professor Sebastian Scheerer

HanfBlatt, November 2004 „Die soziale Realität muß die Normen durch Lächerlichkeit aushebeln“ Eine Unterhaltung zwischen Professor Sebastian Scheerer (S.), dem netten Kriminologen an der Universität Hamburg und den zwei unverdrossenen Mitarbeitern des HanfBlatt, AZ (A.) und Jörg Auf dem Hövel (J.). Sebastian Scheerer   J. Sie weilten eine Zeit in Brasilien? S. Richtig. Bei einem Treffen mit einem Landtagsabgeordneten der Grünen Partei, Tota Agra, der aus einer Region im Nordosten Brasiliens kommt, in welcher traditionell Cannabis angebaut wird, ging es auch um den Faserhanf.…

Wohin mit den E-Mails von Schriftstellern?

DU, Nr. 752, Heft 11/2004 Schriftsteller im Datennirvana Wer sichert eigentlich die E-Mail Korrespondenz von Autoren? Bedrohlich sind Gedächtnislücken immer dann, wenn Elementares zu verschwinden droht. Auch die literarische Welt nutzt seit über zehn Jahren E-Mail, wie aber die weltweite Korrespondenz von Romanciers und Publizisten für die Nachwelt gesichert werden kann, dafür gibt es kaum konkrete Pläne. In der Flut von Interviewanfragen, Einladungen und dem unvermeidlichen Spam geht der elektronische Gedankenaustausch mit Freunden, Widersachern und Verlegern unter.…

““Wir nutzen nicht das, was in den Drogen steckt”“

HanfBlatt, November 2004 Interview mit Horst Bossong, dem Drogenbeauftragten der Hansestadt Hamburg HanfBlatt: Der neue Hamburger Methadon-Vertrag ist seit einem halben Jahr in Kraft. Wie ist die Entwicklung: Kam es zu einem Rückgang der Neuanmeldungen für eine Substitutionsplatz? Horst Bossong: Wir stellen fest, daß seit dem 1. April diesen Jahres die Zahl der Neuanmeldungen erheblich zurückgegangen ist. Dies liegt zum einen daran, daß im Jahre 1995 bis zum 31.…

Interview mit Jon Hanna über die neuen Entwicklungen auf dem Gebiet der unerforschten Substanzen

HanfBlatt, November 2004 Jon Hanna ist Autor und Herausgeber der „Psychedelic Resource List“, die nun in ihrer vierten Auflage erschien, einem Kompendium psychedelischer und halluzinogener Substanzen. Im Gespräch geht es um die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der psychoaktiven Substanzen, den ethnobotanischen Kräutermarkt und – wie so oft bei US-Amerikanern – den „Krieg gegen Drogen“. Frage:
Als langjähriger Autor im Bereich der psychedelischen Substanzen hast du Zugang zu aktuellen Forschungsergebnissen.…

Pilze. Ein Special.

HanfBlatt, November 2004 SPASS ATTACKS Die Invasion der lachenden Pilze Auf dem Planeten Erde wurden bis dato etwa 1700 Atombomben gezündet, einige davon überirdisch, Atompilze, mit der tausendfachen Sprengkraft von Hiroshima. Ist das lustig? Wohl kaum. Aber Politiker, die für dergleichen verantwortlich sind (,und für noch viel mehr,) erdreisten sich, spezielle Inhaltsstoffe zahlreicher frei und unvorhersagbar in der Natur spriessender Pilze zu verbieten und deren KonsumentInnen damit in die Kriminalität zu drängen.…

Ich© liebe Dich®

telepolis v. 1.11.2004 Ich© liebe Dich® Das Markenregister wird mit immer abstruseren Werbe-Slogans zugemüllt, der Markenschutz zur Allzweckwaffe gegen die Mitbewerber Nicht immer, aber immer öfter melden Global Player und kleine Klitschen ihre Werbe-Slogans beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) oder dem europäischen Harmonisierungsamt (HABM) an. Die Einordnung aller möglichen Slogans als schützenswertes Gut nimmt groteske Formen an, das DPMA-Register gilt als verstopft und mit ungenutzten und unnützen Marken zugemüllt.…

Interview mit Claudia Müller-Ebeling

HanfBlatt, November 2004 Von alten und neuen Hexen und einem neuen Naturverständnis Interview mit der Ethnologin und Kunsthistorikerin Claudia Müller-Ebeling Schnell noch in den Teeladen. Heute hat sich Frau Doktor Claudia Müller-Ebeling angesagt, die 45-jährige Kunsthistorikerin und Ethnologin, die wir duzen dürfen. Auch az scharrt schon mit den Hufen, denn selten erhalten wir die Möglichkeit mit einer Kapazität auf dem Gebiet schamanistischer Traditionen in Europa zu reden.…

Ich© liebe Dich®

telepolis,  01.11.2004 Das Markenregister wird mit immer abstruseren Werbe-Slogans zugemüllt, der Markenschutz zur Allzweckwaffe gegen die Mitbewerber Nicht immer, aber immer öfter melden Global Player und kleine Klitschen ihre Werbe-Slogans beim Deutschen Patent- und Markenamt ( DPMA [1]) oder dem europäischen Harmonisierungsamt   HABM [2]) an. Die Einordnung aller möglichen Slogans als schützenswertes Gut nimmt groteske Formen an, das DPMA-Register gilt als verstopft und mit ungenutzten und unnützen Marken zugemüllt.…