Ayahuasca kommt vom brasilianischen in den Großstadtdschungel

Erschienen in der Telepolis In gekürzter Form in
DU 755, Zeitschrift für Kultur, S.13 Droge oder Sakrament? Ayahuasca kommt vom brasilianischen in den Großstadt-Dschungel Der rituelle Gebrauch eines psychoaktiven Tees mit Namen „Ayahuasca“ breitet sich weltweit aus. In den USA und den Niederlanden dürfen sich die Teilnehmerzirkel spirituell berauschen, nun sprach ein Gericht in Frankreich zwei der gläubigen Teetrinker von der Anklage frei eine verbotene Droge zu nutzen.…

„Hirndopende“, „Soft-Enhancende“ und „Nicht-Anwender“

Deutsche Studenten sind reserviert gegenüber dem Hirndoping – die erste vernünftige Studie zum Thema zeigt die geringe Verbreitung des Phänomens Begriffe formen die Welt, aber so richtig wollte sich nie jemand mit dem Begriff des „cognitive enhancement“ anfreunden. Also Hirndoping. Das impliziert zwar Illegalität, aber egal, dachten sich die universitären und medialen Wortschöpfer. Die Welle der Studenten und Angestellten, die sich mit allerlei Mittelchen in den hyperkognitiven Orbit schießen, wollte allerdings nie richtig anlaufen.…

Der Medizin-Anthropologe Nicolas Langlitz über das Forschungs-Revival psychedelischer Substanzen

telepolis, 12.01.2012 Subjektiver Rausch und objektive Nüchternheit Jörg Auf dem Hövel Der Medizin-Anthropologe Nicolas Langlitz über das Forschungs-Revival psychedelischer Substanzen, die objektive Erkenntnis subjektiven Erlebens und kulturell beeinflusste Psychopharmakawirkung Blickt man auf die mittlerweile 60-jährige Geschichte der wissenschaftlichen Erforschung halluzinogener Drogen zurück, fallen mindestens zwei Eigenwilligkeiten auf. Zum einen ist es die bis heute hochemotional geführte Diskussion um Potential und Gefahren dieser Substanzen.…

Jörg Auf dem Hövel – Artikel Sitemap

  /  Sitemap www.joergo.de bzw. www.aufdemhoevel.de Jörg Auf dem Hövel – Artikel zu Technik und Kultur – Eingangsseite Die Protestbewegung der 60er Jahre (I) Die Protestbewegung der 60er Jahre (II) ARGYREIA NERVOSA Ayahuasca Analoge Betel – Kaulust Sexy Betel – Über den Betel-Boom auf Taiwan Dieter Bohlen seine Wahrheit DU 782 – Lexikon der verschwindenen Dinge: Die Contenance DU 782 – Lexikon der verschwindenen Dinge: Die Telefonzelle.pdf Damania Ephedra Das kleine Graslexikon Das kleine Haschischsorten – Lexikon Interview_Kathrin_Spielvogel-GRAZIA.pdf Internet für Alle: Keep It Simple and Stupid KETAMIN Mimi und der Kifferwahn – Anti Marihuana Krimis der 50er Jahre Lactucarium TEUFELSDROGEN DIE PFEIFENKRITIK Wie der Staat mit Cannabis umgehen kann Die Mär vom Hirndoping – Rheinischer Merkur (pdf) Schlafmohn – Papaver somniferum Yohimbe Absinth- Der Fusel kehrt zuürck Abstinenz – von der christlichen Idee zur Richtlinie der Politik Ätherisches Hanföl Im krisengeschüttelten Afghanistan wird wieder Haschisch produziert Das Ende der Akzeptierenden Drogenarbeit?…

Interview with Michael A. Rinella about Plato and the Pharmakon

telepolis, 28.04.2010 „It is a contest between philosophy and its rivals
to speak with the power of truth.“ Interview with Michael A. Rinella about Plato, drug culture, ecstasy
and philosophy in ancient greece Platon Dr. Rinella, what significance, what weight did the Greeks of the Classical Period attach to intoxication? Let us consider the question of significance or awareness first. It surprises me that there are many analysts who believe that intoxication was not a condition subjected to a constant, regular, and on-going ethical inquiry in ancient Greece, simply because ancient thought lacked, to give one example, something like our contemporary theory of addiction.…

Interview mit Michael A. Rinella über Plato, das Symposion und die philosophischen Ursprünge moderner Drogenpolitik

telepolis, 28.04.2010 „Für einen auf Ekstase beruhenden Pfad zur Weisheit war kein Platz mehr“ Interview mit Michael A. Rinella über Ekstase und Philosophie im Altertum und Plato als Ahnherrn der Drogenpolitik   Der us-amerikanische Autor Michael A. Rinella hat eine detailreiche Studie über die Ethik des Rausches in der griechische Philosophie und Gesellschaft veröffentlicht. Er beschreibt dabei den Sieg der Rationalität über die Ekstase während der klassische Periode zwischen 500 und 336 v.…

Zur Neurobiologie der Alkoholabhängigkeit

Interview mit dem Suchtforscher Andreas Heinz, Direktor der Klinik für Psychiatrie der Berliner Charité. Heinz gilt als einer der führenden Experten für Alkoholabhängigkeit in Deutschland. An den Folgen ihres übermäßigen Alkoholkonsums sterben alleine in Deutschland jährlich rund 40.000 Menschen. Bei einem hohen Anteil der Alkohol-Konsumenten in der Bevölkerung steigt auch der Anteil derer, die mit der Droge Alkohol nicht umgehen können.…

Drogen und Drogenpolitik – Texte von Jörg Auf demHövel und AZ

Gesundheit und Drogenpolitik Zwischen 1994 und 2013 von Jörg Auf dem Hövel und AZ veröffentlichte Artikel Psychopharmakologie Ein verheißungsvolles Antidepressivum scheitert in der entscheidenden Studie. Der Fall zeigt erneut, wie wenig verstanden die Chemie des Gehirns ist. (Telepolis v. 22.11.2011) Therapeutische Wahrheiten und Illusionen
Zu den Ursachen der weltweiten Pandemie psychischer Krankheiten. (Telepolis v. 14.08.2011) Placebos ohne Täuschung. Jetzt ist es soweit: Placebos wirken selbst dann, wenn die Patienten wissen, dass sie ein Scheinmedikament einnehmen.…

Interview mit Daniel Siebert, dem weltweit führenden Experten für Salvia divinorum

hanfblatt, Nr. 117, Januar 2009 „Salvia ist keine Eskapisten-Droge, im Gegenteil,
es ist ein philosophisches Instrument“ Interview mit Daniel Siebert, dem weltweit führenden Experten
für Salvia divinorum, den Wahrsagesalbei. Daniel Siebert erforscht den Wahrsagesalbei (Salvia divinorum) seit über 20 Jahren. Er untersuchte die Pflanze in ihrer natürlichen Umgebung in Mexiko, arbeitete vor Ort mit Schamanen zusammen, entdeckte die Psychoaktivität des Inhaltstoffs Salvinorin A, veröffentlicht wissenschaftliche Aufsätze über den Göttersalbei und hält gut besuchte Vorträge.…

Das Ende der Akzeptierenden Drogenarbeit?

Juli 2008 Ein Abgesang Die Akzeptierende Drogenarbeit als Gegenentwurf zum Abstinenzparadigma der herrschenden Drogenpolitik scheint am Ende zu sein. Es ist Zeit Bilanz zu ziehen. Zunächst ein Rückblick: Während des ersten großen Drogenkonsumbooms in den 60ern und Anfang der 70er keimten in einer Phase der Orientierungslosigkeit auf staatlicher Seite aus der linken Szene gewachsene offene Hilfsprojekte wie „Release“ auf. Für kurze Zeit (1970 bis 1975) konnten sie eine Alternative zur damaligen Psychiatrisierung sprich Einweisung der Konsumenten illegaler Drogen in die Irrenanstalten bieten.…