Mal wieder schafft eine Ecstasy Studie mehr Verwirrung als Aufklärung

telepolis, 18.04.2012 Ecstasy und seine Kinder Jörg Auf dem Hövel Mal wieder schafft eine Drogenstudie mehr Verwirrung als Aufklärung Die Zeiten des weit verbreiteten Ecstasykonsums sind vorbei. Gleichwohl eignet sich die psychoaktive Substanz noch immer für Überschriften, um auf die Gefahren des Drogenkonsums hinzuweisen. Unlängst berichtete Der Spiegel (15/2012) unter der Headline „Ecstasy schädigt Babys“ über eine Studie, die erstmals die Auswirkungen der Droge auf den Fötus und die spätere Entwicklung des Babys untersucht hat.…

Bayerischer Haschisch – eine wahre Geschichte

HanfBlatt Als die Bayern auszogen den Weltmarkt mit Haschisch zu überfluten Eine wahre Geschichte Es begab sich einst im Jahre 1925, daß die Versuchsstation für technischen und offizinellen Pflanzenbau GmbH Happing bei Rosenheim in Oberbayern (wo sonst?) in der Fachzeitschrift „Heil- und Gewürzpflanzen“ (VIII. Bd., S. 73-82) vollmundig verkündete: Cannabis indica kann „in Deutschland überall, wo guter Weizen gedeiht, mit Erfolg gebaut werden.…

Ayahuasca kommt vom brasilianischen in den Großstadtdschungel

Erschienen in der Telepolis In gekürzter Form in
DU 755, Zeitschrift für Kultur, S.13 Droge oder Sakrament? Ayahuasca kommt vom brasilianischen in den Großstadt-Dschungel Der rituelle Gebrauch eines psychoaktiven Tees mit Namen „Ayahuasca“ breitet sich weltweit aus. In den USA und den Niederlanden dürfen sich die Teilnehmerzirkel spirituell berauschen, nun sprach ein Gericht in Frankreich zwei der gläubigen Teetrinker von der Anklage frei eine verbotene Droge zu nutzen.…

Der Medizin-Anthropologe Nicolas Langlitz über das Forschungs-Revival psychedelischer Substanzen

telepolis, 12.01.2012 Subjektiver Rausch und objektive Nüchternheit Jörg Auf dem Hövel Der Medizin-Anthropologe Nicolas Langlitz über das Forschungs-Revival psychedelischer Substanzen, die objektive Erkenntnis subjektiven Erlebens und kulturell beeinflusste Psychopharmakawirkung Blickt man auf die mittlerweile 60-jährige Geschichte der wissenschaftlichen Erforschung halluzinogener Drogen zurück, fallen mindestens zwei Eigenwilligkeiten auf. Zum einen ist es die bis heute hochemotional geführte Diskussion um Potential und Gefahren dieser Substanzen.…

Viel THC, aber auch Pilze im Coffee-Shop Cannabis

Hanfblatt, Nr. 106 Viel THC, aber auch Pilze im Coffee-Shop Cannabis Wissenschaftler der Universität Leiden in den Niederlanden haben Cannabiskraut aus zehn zufällig ausgewählten Coffee-Shops mit zwei Sorten verglichen, die in Apotheken auf Rezept zu erwerben sind. Zusätzlich wurde eine Sorte einer nicht-offiziellen Initiative für medizinischen Cannabis untersucht. Bei allen elf „halblegalen“ Proben lag der THC-Gehalt in einer Spanne zwischen 11,7 und 19,1 % (Prozentgehalt des Trockengewichtes des Pflanzenmaterials).…

Beobachtung über die Wirkungen des Haschisch des Bremer Afrikaforschers Gerhard Rohlfs 1866

Beobachtung über die Wirkungen des Haschisch Erfahrungen des Bremer Afrikaforschers Gerhard Rohlfs (1831 – 1896) Der bekannte deutsche Afrikaforscher Gerhard Rohlfs (Wikipedia) bereiste teilweise noch unbekannte Gebiete Nordafrikas und probierte selbstverständlich auch Haschisch. Hiervon berichtete er im Jahre 1866. (Der Text stammt aus Rohlfs Reisebericht: „Land und Volk in Afrika, Berichte aus den Jahren 1865-1870“, Bremen 1870) „Mursuk in Fessan, Ende Januars 1866.…

Haschisch und Unsterblichkeit: Ideen des Königlich Sächsischen Bezirksarztes Dr. F.R. Pfaff (1864)

Haschisch und Unsterblichkeit Ideen des Königlich Sächsischen Bezirksarztes Dr. Emil Richard Pfaff (1864) Im Grunde ist für den Menschen nur eine einzige Frage wirklich von Belang: Gibt es eine menschliche Seele, die in irgendeiner Form in einem Jenseits den körperlichen Tod überdauert? Der wissenschaftliche Erkenntnisweg macht da keine Hoffnung: Die individuelle Existenz verlischt demnach mit den Gehirnfunktionen. Das ist eine schockierende und betrübende Vorstellung für unsere Zentralinstanz das Ego, die es stets zu verdrängen sucht.…

Das Haschischschmuggel-Museum in Alexandrien – E. Koller (1899)

Das Haschischschmuggel-Museum in Alexandrien Ein Sittenbild von E. Koller aus dem Jahre 1899 „Seit Jahrhunderten und auch heutzutage noch ist der Haschischgenuß im Orient sehr verbreitet, und zwar frönt man ihm mit Vorliebe in den hierzu besonders eingerichteten, mit seltsamen Wandmalereien versehenen Kaffeehäusern, wo die Haschischpfeife die Runde macht und unter eintöniger Gesang- und Musikbegleitung die Raucher in träumerische Glückseligkeit wiegt.…

Oxytocin

telepolis, 06.12.2010 Foxy-Oxy? Das „Liebeshormon“ Oxytocin funktioniert bei weitem nicht so simpel wie bislang angenommen Das Hormon Oxytocin ist vielseitig. Es kann Vertrauen und Kooperation verstärken; das funktioniert sogar bei Erdmännchen. Es kann sozial kompatibles Verhalten bei Autismus-Patienten fördern und wird während des Orgasmus vom Körper freigesetzt. Auch bei Depressionen, Großzügigkeit und Empathie scheint es eine Rolle zu spielen. Das Hormon wird in Studien zumeist nasal verabreicht und führt bei den meisten Menschen zu einem Gefühl von Vertrauen.…

Grohe – Die Mysterien des Haschisch

Die Mysterien des Haschisch von M. Grohe (1863) M. Grohe war ein Künstler, der der Faszination des Orients folgte um eine längere Zeit in Ägypten zu leben. Sein 1863 in Heidelberg erschienenes Werk „Ein Orient-Buch“ ist ein wunderbares Zeugnis dieser orientalistischen Begeisterung. Besonders gerne hielt er sich im Kaffeehaus bei seinen Haschisch rauchenden einheimischen Freunden auf. Den folgenden Text aus dem „Orient-Buch“ kann man praktisch als eine Ode an das Haschisch verstehen.…