Special Tabak: Smoke gets in your eyes

HanfBlatt, Juli/August 2005 Smoke gets in your eyes Optimierte Nikotinanfluter: Industrie-Zigaretten und deren Zusatzstoffe Jörg Auf dem Hövel Was heutzutage von Maschinen zu einer Standard-Zigarette eingewickelt wird verdient des Namen „Tabak“ nicht mehr. Das pflanzliche Grundmaterial, die Blätter der seit Jahrtausenden genutzten Tabakpflanze, dient nur noch als hellbrauner Träger für einen bunten Cocktail aus Substanzen, mit denen die Zigaretten-Herstellern ein bestimmtes Geschmacks- und Wirkungsspektrum erreichen wollen.…

Pilze. Ein Special.

HanfBlatt, November 2004 SPASS ATTACKS Die Invasion der lachenden Pilze Auf dem Planeten Erde wurden bis dato etwa 1700 Atombomben gezündet, einige davon überirdisch, Atompilze, mit der tausendfachen Sprengkraft von Hiroshima. Ist das lustig? Wohl kaum. Aber Politiker, die für dergleichen verantwortlich sind (,und für noch viel mehr,) erdreisten sich, spezielle Inhaltsstoffe zahlreicher frei und unvorhersagbar in der Natur spriessender Pilze zu verbieten und deren KonsumentInnen damit in die Kriminalität zu drängen.…

Engelstrompeten und andere Nachtschattengewächse

HanfBlatt, Mai 2004 Fasziniert starrte ich auf die herrliche weisse Blüte umgeben von violettblauer Dunkelheit einen sichtbaren Duft in diese düstere Sphäre ausströmend, der zugleich Botschaft ihrer Potenz, ihrer pflanzlichen magischen Seele zu sein schien. Der ecuadorianische Meister, der dieses schlichte ultimative Porträt einer einzelnen Engelstrompetenblüte gemalt hatte, wusste sehr wohl, welch mächtigen Geistes diese von den indianischen Kulturen mit höchstem Respekt behandelte Wesenheit ist.…

Schlafmohn – Papaver somniferum

Eine alte Nutzpflanze HanfBlatt 3/2004 Assoziiert mit Schlaf, Traum und Tod, betäubungsmittelrechtlich strengstens verboten, wie sonst nur die exotische Kokapflanze oder der geliebte Hanf, gedeiht der Schlafmohn (botanisch Papaver somniferum) alle Sommer wieder in bundesdeutschen Gärten. Begeben wir uns nur einmal auf ein simples Schlafmohn-Spotting, so entdecken wir die Drogenpflanze als illegale Zierpflanze prächtig gedeihend in zahlreichen Gärten, ob in Schleswig-Holstein, Hamburg, Sachsen oder Bayern.…

Kawa Kawa

Kava – Die Südseedroge Erschienen im Hanfblatt, 2003 „Schmeckt`s?“ Detlef verzieht sein Gesicht: „Geht so.“ Er trinkt gerade einen Becher eines schlammigen, die Mundschleimhäute betäubenden Getränks, zubereitet aus Kavawurzelpulver und Wasser. In etwa einer Stunde wird er vielleicht einen Teil des speziellen Südsee-Feelings begreifen, denn Kava ist die traditionelle Droge der Kulturen der pazifischen Inselwelt. Kava, auch Kawa Kawa, Yangona oder Rauschpfeffer, botanisch Piper methysticum, genannt, ist ein Pfeffergewächs, aus dessen Wurzelstock schon seit sehr langer Zeit ein entspannendes und mitunter euphorisierendes Gebräu zubereitet wird.…

Argyreia nervosa

Viel Wind um eine psychedelische Winde Der freie respektvolle Umgang mit nicht vom Aussterben bedrohten Pflanzen ist ein Menschenrecht. In diesem Sinne lohnt es sich, die enormen Potentiale unserer pflanzlichen Freunde kennenzulernen, auch wenn es manchmal etwas mühsam erscheint. Aber wie heißt es doch so schön: Erst die Arbeit und dann das Vergnügen. Zu den wichtigsten heilenden heiligen Drogen der mexikanischen Urbevölkerung gehören neben dem meskalinhaltigen Peyotl-Kaktus, den Psiloc(yb)in-Pilzen, dem Stechapfel und dem Wahrsagesalbei die Samen bestimmter Trichterwindenarten, die als Oluliuqui bekannt geworden sind.…

Butandiol – GHB


1,4-Butandiol Über 1,4-Butandiol ist bisher (12/98) noch nicht allzuviel bekannt. Es gilt als Ersatz für das unter der Bezeichnung „Liquid Ecstasy“ zuerst in den US-Medien und jetzt auch in Deutschland verteufelte GHB (Gamma-Hydroxy-Butyrat). Mal wieder ist eine neue „Horrordroge“ am Start. Das macht neugierig und man will mehr wissen, und zwar die vorhandenen „Facts“ und nicht das zur Lachnummer degenerierte „volksverhetzende“ Propaganda-Geschwafel der offiziellen Antidrogenpolitiker und der sensationsgeilen Journaille.…

Absinth- Der Fusel kehrt zuürck

HanfBlatt, Mai 2002 Milz an Leber: Sind die Drogen der Gegenwart so schlecht, oder womit haben wir das verdient? Einer der übelsten Schnäpse, die es je gab, wurde aus der Versenkung gezogen und wird uns natürlich völlig überteuert als neues Modegetränk präsentiert. Absinth, der Lieblingsschnaps besonders der Hardcore-Säufer im Frankreich des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, sei mit einem Alkoholgehalt von bis zu 70 % nicht nur einfach mit künstlichen grün oder rot fluoreszierenden Farbstoffen auffällig und mit ätherischen Ölen, vor allem Anisöl, interssant gemachter Fusel, sondern verdanke seinem Gehalt an (bitterstofffreiem!) Wermutöl eine ganz besondere gar an das herrliche Cannabis erinnernde nahezu psychedelische Wirkung.…

Betel

HanfBlatt, Mai 2002 Something Special Die neue Superdroge mit eingebauter Erleuchtung, darum handelt es sich bei Betel mit Sicherheit nicht. Vielmehr haben wir es mit einem der weltweit am häufigsten genutzten psychoaktiven Genußmittel zu tuen. Mehrere hundert Millionen Menschen in Pakistan, Indien und Südostasien, von Südchina bis nach Madagaskar, von der Küste Ostafrikas (z.B. Sansibar) bis zu den Phillipinen und in die pazifische Inselwelt kauen täglich Betel.…

Special: Lactucarium

Lactucarium gehört zweifellos zu den obskuren Substanzen. Aber es handelt sich hierbei nicht um einen „Fake“, sondern um ein tatsächlich psychoaktiv wirksames Pflanzenprodukt, den eingedickten Milchsaft aus den Stengeln und Blättern blühender Latticharten, wie sie als wildwachsende „Unkräuter“ an Wegesrändern, auch mitten in der Stadt, auf „Ödland“, an Flußläufen und Kanälen, am Rande landwirtschaftlicher Nutzflächen, besonders in Weinbergen, im ganzen deutschsprachigen Raum verbreitet sind.…