GINSENG – EIN STECKBRIEF DER PFLANZE UND IHRER WIRKSTOFFE


Erschienen im HanfBlatt 2002 GINSENG – STECKBRIEF Die Pflanze Wenn von Ginseng die Rede ist, ist meist der Koreanische Ginseng, botanisch Panax ginseng, gemeint. Dessen mitunter menschenähnlich aussehende Wurzel stellt das in Ostasien seit Jahrtausenden begehrte Heilmittel dar. Die Pflanze selbst ist ein bescheidener kleiner mehrjähriger Strauch, der sich nur sehr langsam entwickelt, im Winter seine wenigen Blätter verliert, erst ab dem dritten Jahr seiner Existenz blüht und dann meist nur einen Stand mit roten Früchten entwickelt, deren Samen wiederum Monate zum Keimen benötigen.…

Das Dilemma mit den neuen “Designerdrogen”

AM RANDE DER LEGALITÄT Der Begriff “Designerdrogen” ist ja schon an sich fragwürdig. Man versteht darunter gemeinhin psychoaktiv wirksame noch legale chemische Substanzen, die von “Underground-Chemikern” in der Absicht entwickelt, “designed” wurden, bestehende Drogenverbote, bei uns also das Betäubungsmittelgesetz, zu umgehen und sich damit einer effektiven Strafverfolgung zu entziehen. Nun wurden aber die meisten der sogenannten “Designerdrogen” zuerst im Rahmen ganz legaler Forschung in Laboren der pharmazeutischen Industrie oder von Wissenschaftlern an Universitäten entwickelt.…

Historische Texte

Cannabis und andere Rauschmittel im Spiegel der Jahrhunderte. Eine Sammlung seltener oder gar bislang verschollener Berichte.   Der Riambakultus
Aus einem Vortrag von Franz von Winckel (1890) Junggesellen und Haschisch
Graf von Baudissin plaudert drauf los (1925) Die Mysterien des Haschisch
Eine Ode des Ägypten-Reisenden M. Grohe aus dem Jahre 1863 Haschisch und Haschaschin
Ägyptische Skizzen von Ernst Klippel aus dem Jahre 1910 Beobachtung über die Wirkungen des Haschisch
Erfahrungen des Bremer Afrikaforschers Gerhard Rohlfs aus dem Jahre 1866 Das Haschischschmuggel-Museum in Alexandrien
Ein Sittenbild von E.…

Was Drogentests leisten

HanfBlatt, Juni/Juli 2004 Testlabor: Urin, Schweiß und Tränen Wie gut weisen Chemo-Schnüffler den Konsum von Drogen nach? Wir wollten es genauer wissen und prüften drei handelsübliche Tests. So recht will es keiner zugeben, aber der Genuss illegaler Drogen ist in Deutschland weit verbreitet. Haschisch und Marihuana werden von den meisten Menschen unter 30 schon gar nicht mehr zu den Drogen gezählt, mehr noch, in einigen Großstädten ist Marokk so normal wie Becks-Bier.…

Mal wieder schafft eine Ecstasy Studie mehr Verwirrung als Aufklärung

telepolis, 18.04.2012 Ecstasy und seine Kinder Jörg Auf dem Hövel Mal wieder schafft eine Drogenstudie mehr Verwirrung als Aufklärung Die Zeiten des weit verbreiteten Ecstasykonsums sind vorbei. Gleichwohl eignet sich die psychoaktive Substanz noch immer für Überschriften, um auf die Gefahren des Drogenkonsums hinzuweisen. Unlängst berichtete Der Spiegel (15/2012) unter der Headline „Ecstasy schädigt Babys“ über eine Studie, die erstmals die Auswirkungen der Droge auf den Fötus und die spätere Entwicklung des Babys untersucht hat.…

Bayerischer Haschisch – eine wahre Geschichte

HanfBlatt Als die Bayern auszogen den Weltmarkt mit Haschisch zu überfluten Eine wahre Geschichte Es begab sich einst im Jahre 1925, daß die Versuchsstation für technischen und offizinellen Pflanzenbau GmbH Happing bei Rosenheim in Oberbayern (wo sonst?) in der Fachzeitschrift “Heil- und Gewürzpflanzen” (VIII. Bd., S. 73-82) vollmundig verkündete: Cannabis indica kann “in Deutschland überall, wo guter Weizen gedeiht, mit Erfolg gebaut werden.…
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Ayahuasca kommt vom brasilianischen in den Großstadtdschungel

Erschienen in der Telepolis In gekürzter Form in
DU 755, Zeitschrift für Kultur, S.13 Droge oder Sakrament? Ayahuasca kommt vom brasilianischen in den Großstadt-Dschungel Der rituelle Gebrauch eines psychoaktiven Tees mit Namen “Ayahuasca” breitet sich weltweit aus. In den USA und den Niederlanden dürfen sich die Teilnehmerzirkel spirituell berauschen, nun sprach ein Gericht in Frankreich zwei der gläubigen Teetrinker von der Anklage frei eine verbotene Droge zu nutzen.…

Der Medizin-Anthropologe Nicolas Langlitz über das Forschungs-Revival psychedelischer Substanzen

telepolis, 12.01.2012 Subjektiver Rausch und objektive Nüchternheit Jörg Auf dem Hövel Der Medizin-Anthropologe Nicolas Langlitz über das Forschungs-Revival psychedelischer Substanzen, die objektive Erkenntnis subjektiven Erlebens und kulturell beeinflusste Psychopharmakawirkung Blickt man auf die mittlerweile 60-jährige Geschichte der wissenschaftlichen Erforschung halluzinogener Drogen zurück, fallen mindestens zwei Eigenwilligkeiten auf. Zum einen ist es die bis heute hochemotional geführte Diskussion um Potential und Gefahren dieser Substanzen.…

Viel THC, aber auch Pilze im Coffee-Shop Cannabis

Hanfblatt, Nr. 106 Viel THC, aber auch Pilze im Coffee-Shop Cannabis Wissenschaftler der Universität Leiden in den Niederlanden haben Cannabiskraut aus zehn zufällig ausgewählten Coffee-Shops mit zwei Sorten verglichen, die in Apotheken auf Rezept zu erwerben sind. Zusätzlich wurde eine Sorte einer nicht-offiziellen Initiative für medizinischen Cannabis untersucht. Bei allen elf „halblegalen“ Proben lag der THC-Gehalt in einer Spanne zwischen 11,7 und 19,1 % (Prozentgehalt des Trockengewichtes des Pflanzenmaterials).…