Kurzrezension zu Andreas Reckwitz: Das Ende der Illusionen – Politik, Ökonomie und Kultur in der Spätmoderne

Mit den Essays zum Zustand der Gesellschaft ist es ja so eine Sache: Was soll das sein, “Gesellschaft“, die Subsumierung millionenfacher Individuen unter einen Begriff? Diese Unterscheidung, die einen Unterschied macht, lässt so viel außen vor, jedenfalls dann, wenn man anfängt, dieser Gesellschaft eindeutige Merkmale zuzuordnen. Gemeinschaften, so ist sich die Soziologie weithin einig, wird es nicht mehr geben, zu unterschiedlich die Ansprüche der Menschen.…